Affiliate-Projekt: Affiliate-Seite oder Blog?

Bei der Analyse konkurierender Affiliate-Projekte, fand ich vor Allem zwei Arten von Seiten vor, welche unterschiedlicher nicht sein können. In diesem Artikel wird beschrieben, warum ich mich bei meinem Projekt wofür entschieden habe.

Bei der Analyse zu meinem Projekt fand ich zwei Strategien zum Aufbau eines Affiliate-Projektes. Zum einen die Strategie einer einfachen Affiliate-Seite und zum anderen die eines Blogs. Beide haben jeweils ihre Vor- und Nachteile.

Die Affiliate-Seite:

Eine einfache Affiliate-Seite ist im Grunde schnell erstellt. Sie bezieht sich zumeist auf ein Partnerprogramm und ist auf eine bestimmte Keyword Kombination, auch Long Tail genannt, optimiert. Da solche Seiten ausschließlich für den Verkauf eines Produktes (Sale) bzw. der Generierung vom Besucher durchzuführender Aktionen (Lead) konzipiert sind, hält sich der Informationsgehalt (Mehrwert) oft in Grenzen. Deshalb ist es auch sehr schwer mit einer einfachen Affiliate-Seite an freiwillige Backlinks zu gelangen. Es bestehen aber die Möglichkeiten über Linktausch, Linkkauf oder mieten eines Selbigen, Foren- und Blogbeiträrge (Kommentare) Backlinks zu bekommen.

Bei den Blog Kommentaren sollte man dann aber wirklich sinnvolle und gute Kommentare abgeben, da es sonst nichts wird. Auch sollte man seinen richtigen Namen benutzen und nicht etwa etwaige Keywords. Dann hat man zumindest auch mit einer Affiliate-Seite eine Chance.

Eine weitere Art dieser Seiten ist die Topliste, welche von mir auch liebevoll -und jetzt nicht böse sein, Bannerwüste genannt wird. Einfach Software auf dem Server installieren, mit Partnerprogrammen füttern, hin und wieder einen Satz schreiben, ein paar Links organisieren und fertig. Der Mehrwert dieser Seiten ist in meinen Augen sehr fragwürdig, da es für die Besucher keine oder nur kaum Informationen gibt. Allerdings machen sich solche Seiten bei guter Ausgestaltung den sogenannten “Herdentrieb” zunutze. Frei nach dem Motto was viele Andere spielen, muß ich auch spielen, könnte man sagen. Ich gestehe: Das ist für mich immer noch faszinierend.

Das Blog:

Ein Blog hat gegenüber einer Affiliate Seite deutliche Vorteile was die freiwillige Verlinkung der Besucher betrifft. Man bekommt also viel leichter Backlinks und das kostenlos. Ein Blog kann durchaus Mehrwert liefern sofern man ordentlichen Content sein eigen nennt. Mit ordentlich meine ich an dieser Stelle unique also einzigartig. Dies können vor allem die eigene Meinung, die eigenen Erfahrungen und auch Erlebnisse sein. Ein Blog ist aus SEO Sicht nicht so einfach zu optimieren wie eine einfache Affiliate-Seite, aber man kann dafür mit der Zeit seinen ganzen Keywordbereich abdecken. Weiterhin benötigt ein Blog viel mehr Arbeit und Aufwand als eine Affiliate-Seite. Eine gewisse Vorlaufzeit ist auch von Nöten, da ein Blog mit nur einem Artikel nicht gut ankommt. Allerdings kann man mit einem Blog sehr ausführlich über etwas berichten. Es ist also mehr ein Langzeitprojekt. Außerdem mögen Suchmaschinen das stetige Wachstum einer Seite, was beim Ranking (Einsortierung in den Suchergebnissen) einen gewissen Vorteil bringt.

Fazit:

Bei meinem Projekt habe ich mich letztendlich für ein mehr oder weniger Blog entschieden. Wichtig waren mir die Vorteile bei der Verlinkung und der Weitergabe von Informationen (Mehrwert). Es war außerdem wichtig, alle Partnerprogramme unter einemDach zusammen zu haben. Wie man oben wohl schon bemerkt haben wird, sind Toplisten auch nicht gerade mein Ding. Es gibt davon einfach schon zuviele in diesem Bereich.

In diesem Sinne, gute Nacht.

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7 Gedanken zu „Affiliate-Projekt: Affiliate-Seite oder Blog?

  1. Sascha

    Sehr schöner Artikel und sehr gute Entscheidung. Blogs haben nicht nur den Vorteil, dass sie schneller indexiert werden, sondern zudem auch den, dass Sie einen Vertrauensvorteil gegenüber den normalen Affiliate Seiten haben.

    Gruß Sascha

  2. jimmy

    “…sind Toplisten auch nicht gerade mein Ding. Es gibt davon einfach schon zuviele in diesem Bereich.”
    wo finde ich diese toplisten denn am ehesten?
    Der Beitrag is sinnvoll, so eine Topliste finde ich aber schon etwas nützlicher.
    Gruß und Dank

  3. Eric

    Blogs sollte man halt regelmäßig mit Content füllen. Das geht nur wenn man wirklich Lust hat etwas zum Thema zu schreiben. Dann kann man damit natürlich auch recht erfolgreich sein. Eine statische Affiliateseite kann man auch mal so machen. 5-10 statische Seite, ein bisl einfachen Linkaufbau und schon kann in einer Nische ein bisl was abfallen.

  4. Wolke

    Das stimmt, allerdings gerade aufgrund der Aktualität der wechselnden Angebote und Rabatte der Anbieter finde ich Blogs für Affiliate Programme sehr geeignet. Hin und wieder kommt ein neues Angebot raus, veröffentlicht man einen entsprechenden Artikel mit Werbemittel oder Gutscheincode. 5 bis 10 statische Seiten kann man ruhig dazu packen.

  5. John

    Ich sehe es auch so wie SEO Hamburg. Warum denn nicht beides? Oder am besten, je nach dem wieviel Zeit und Lust man hat, viele Seiten und Blogs realisieren.

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