Textbroker, Contentworld, oder Beide?



Endlich sind sie da, die Bewertungen von Textbroker. Im Laufe des Nachmittages, um genau zu sein 15:30 Uhr, trafen sie mit 10 bzw. 2 Tagen Verspätung ein. Leider entsprachen alle Textbroker Bewertungen meinem aktuellen Stand von 3. Das bedeutet wohl, das ich noch ein wenig üben muss bevor es aufwärts geht und hat mich dazu angeregt, nach einer Ergänzung zu Textbroker zu suchen. 
Obwohl man eher sagen könnte mein Kopf  gab eine alte Bekantschaft frei, was wohl treffender wäre. Nach reichlich Kaffee für die grauen Zellen, kam dabei Contentworld zum Vorschein. Zu damaliger Zeit konnte ich damit noch nicht sonderlich viel anfangen, aber nun könnte es sich als gute Ergänzung zu Textbroker erweisen.

Vor allem für Texter die in den Qualitätsleveln  2 und 3 bei Textbroker oder anderen nicht genug passende Aufträge finden, ist Contentworld einen Blick wert. Im Gegensatz zu Textbroker, wird hier nämlich nicht nur auf Auftrag geschrieben, sondern schreibwütige Texter können bei Contentworld auch ihre frei geschriebenen Texte zum Kauf anbieten.

Die Vergütung erfolgt hierbei anders als bei Textbroker nicht nur nach Qualitätslevel und Wortzahl, sondern auch die Kategorie und die Exklusivität spielen eine wichtige Rolle.

Bei Contentworld ist es nämich möglich Texte entweder exklusiv oder nonexklusiv zu veräußern. Ersteres würde ich dabei bevorzugen, denn man müsste einen Text schon 10 mal verkaufen um an den Wortpreis eines exklusiven Textes zu kommen.

Ein Beispiel:

Wir schreiben einen Text über Astrologie mit 1000 Worten.

  • exklusiv macht das bei einem neuen Autor: Kategoriewert x 1000 Worte =1,5 Cent x1000 =15€
  • nonexklusiv wäre es ein zehntel des Kategoriewertes x 1000 = 0,15 Cent x 1000 = 1,50€

Insgesamt gibt es 5 verschiedene Kategorien, wovon die fünfte mit 5,5 Cent pro Wort am Besten vergütet wird. Die hat es allerdings auch in sich, denn sie beinhaltet Finanzen, Wirtschaft, Recht, Medizin, Versicherungen und Wissenschaft.

Aber auch hier kann man noch mehr bekommen, wenn man gute Texte schreibt. Je mehr positive Bewertungen man hat, desto höher fällt der Verdienst aus. In der grauen Theorie können das bis zu 50 Prozent Aufschlag sein.

In der Praxis hat man zum Glück die Möglichkeit den Preis seines Textes manuell anzupassen, da es sonst wohl dazu kommen könnte, das man darauf sitzen bleibt.

Fazit:

Als Ergänzung zu Textbroker ist Contentworld recht gut geeignet. Vor allem wenn die Zeit vorhanden ist freie und qualitativ hochwertige Texte zu schreiben, könnte sich daraus wohl ein gutes Zubrot entwickeln. Eventuell sogar ohne die Kombination mit Textbroker.


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5 Gedanken zu „Textbroker, Contentworld, oder Beide?

  1. Anna Lena Hartwig

    Contentworld nutze ich nur um überschüssige Artikel zum Kauf anzubieten. Das System krankt an der Unmöglichkeit mit den Auftraggebern direkten Kontakt aufzunehmen und der fehlenden Sicherheit, das die Artikel auch angenommen werden. Die Auszahlung erfolgt jedoch reibungslos und pünktlich.

  2. Anna Lena Hartwig

    Noch eine Ergänzung: Zu Beginn vergibt Textbroker erfahrungsgemäß immer max. 3 Sterne, auch wenn deine Texte 4 Sterne Niveau haben. Erst nach einiger Zeit erfolgt bei entsprechender Qualität die Hochstufung.

  3. Peter Konz

    Bei Contentworld ist die Zahl der offenen Aufträge leider oft deutlich geringer als bei Textbroker. Einige davon warten bereits seit Monaten auf Autoren und man weiß leider nicht, ob der Auftraggeber überhaupt noch Interesse an den Texten hat. Ich vermisse gleichfalls die Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme mit den Auftraggebern bei Contentworld.

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